Pure fight club Boxen & Fitnessboxen in Nürnberg

PURE FIGHT CLUB Boxen & Fitnessboxen in Nürnberg. Die körpereigenen Fähigkeiten werden voll ausgenutzt, um im Ernstfall gegen körperlich stärkere Gegner bestehen zu können.

Dazu ist es nötig,
1. die Kraft seines eigenen Körpergewichts so einzusetzen, dass sie optimal in die Schlagkraft gelenkt wird
  • die Reichweite vollständig ausnutzt
  • den Körper kräftigt und beweglicher macht (Steigerung der Körperkraft, Gelenkigkeit und Ausdauer)
  • die Reflexe und Automatismen so schult, dass eine allgemeine Routine entsteht. Dies erreicht man z. B. durch Ernstfalltraining und durch Schulung der visuellen und der taktilen Reflexe (auf Berührung beruhend).
  • eine Stellung und Haltung wählt, die so geschaffen ist, dass man auf kürzestem Weg abwehren und kontern kann. (Prinzip der kurzen Wege.)
  • dass man die günstigsten Trefferpunkte auswählt und immer auf derselben Seite weitermacht, wenn sich Hand- und Fußtechniken abwechseln (Kombinationsprinzip).
2. die Grundschule von PURFIGHT® Club Boxen & Fitnessboxen zu besuchen
In der Grundschule wird das Gefühl für das Zusammenspiel von Bewegung und Technik entwickelt. Die Propriozeption wird durch die Weichmatten geschult. Es sind hier eine Reihe von Bewegungen und Techniken zusammengestellt, die gut zueinander passen und deren Belastungssteigerung durch die Höhe der Matten variiert werden kann.
2.1
Die Bewegungen der Grundschule im Club Boxen und Fitnessboxen
  • Vorsteppen: Vorderer Fuß bewegt sich nach vorne und setzt ab, hinterer Fuß vollzieht genau den gleichen Weg, jeweils mit einem geraden Faustschlag der Führhand.
  • Ansteppen: Der hintere Fuß wird an den vorderen herangezogen.
  • Übersetzen: Der hintere Fuß wird vor den vorderen gesetzt. (Die Technik erfolgt dann mit dem anderen Fuß), wobei nur mit der Führhand geboxt wird.
  • Vorgehen: Der hintere Fuß wird nach vorne gesetzt.   Neue Kampfstellung.
  1. Vorsteppen mit Schlaghand und seitlicher Boxschlag
  2. Vorsteppen mit Block nach unten (von innen nach außen) Club Boxen bis zum Ende
  3. Vorsteppen mit Block nach unten (von außen nach innen, Club Boxen bis Ende.
  4. Vorgehen Club Boxen bis Ende.
  5. Übersetzten mit Block (von innen nach außen) Bei der Wendung nach Punkt 6 wird sofort die seitliche Verteidigungshaltung eingenommen Club Boxen bis Ko.
  6. Vorsteppen mit Faustrückenschlag.
  7. Ansteppen an Innenfuß. Bei der Wendung nach Punkt 8 wird sofort wieder die frontale Verteidigungshaltung eingenommen.
  8. Vorsteppen mit Block mittlerer Stufe (von außen nach innen) Club Boxen bis zum Ende.
  9. Vorsteppen mit Block mittlerer Stufe (von innen nach außen)
  10. Vorsteppen mit Block nach oben am Ende von Punkt 11 wird nicht gewendet, sondern man bleibt stehen schlägt Aufwärtshaken.
  11. Ko Schlag - Freierfall im Boxsport.
  12. Beim Fitnessboxen gibt es keinen Körperkontakt, Pur Fight® Fitnessboxen fördert die Fettverbrennung, bringt mentale und körperliche Fitness.
  13. Alle Übungen werden 5 mal ausgeführt und es wird selbständig gewechselt, im Fitnessboxen 20 - 50 mal.
    Beginn durch Einnahme der frontalen Verteidigungshaltung.
    Vorsteppen mit Führungshand und Aufwärtshaken.
3 Die Partnerübungen von Purfight®
Ein wichtiges Ziel ist die visuelle Früherkennung des gegnerischen Angriffes. Eine wichtige Trainingsmethode dafür sind die Partnerübungen. Sie werden in 5 Stufen unterrichtet, die immer schwieriger werden. So erzielt man eine stufenweise Anpassung an den Trainingsfortschritt. Die einfachsten Partnerübungen sind die der Stufe 1. Hierbei sind alle Angriffe bekannt und die Angriffsarten festgelegt. Der Angegriffene weiß also genau, mit welcher Technik er angegriffen wird, und braucht sich demnach nur noch darauf zu konzentrieren, diese Technik im richtigen Moment (Timing) abzuwehren. Er lernt weiterhin die gegnerische Reichweite einzuschätzen und mit der Masse, dem Gewicht und der Kraft, die der Gegner auf ihn einwirken lässt, umzugehen.
Partnerübungen Stufe 1
Die festgelegten Angriffstechniken der Stufe 1 sind:
  • Vorsteppen mit der Führungshand und Abwehr Durchstichtritt Boxen.
  • Direkter Konter mit Block und geradem Fauststoß (Block über Kreuz)
  • Vorwärtsfußtritt mit dem hinteren Bein und seitlichem Durchstichtritt Boxen abwehren.
  • Steppschritt mit Haken oder Schwinger der hinteren Hand (Kopfhaken) und Knie, Boxen verteidigen.
  • Halbkreisfußtritt mit dem hinteren Bein auf Oberschenkel, Bein, Bauch oder Kopf und Boxschläge ausweichen und Angriff mit Haken und Schwinger.
Abwehr:
5 verschiedene Abwehr- und Kontermöglichkeiten.
Diese Angriffe erfolgen genau in dieser Reihenfolge, so dass der Angegriffene immer weiß, welche Technik als Nächstes kommt.
Angriff und Abwehr der geraden Führungshand:
Beide Partner stehen sich in einem Abstand gegenüber, der außerhalb der Trefferreichweite liegt. Durch den Steppschritt kommt der Angreifer auf Trefferdistanz. Angriffe können mit Blocks mittlerer Stufe von außen nach innen oder von innen nach außen abgewehrt werden. Es ist etwas günstiger, aber nicht zwingend notwendig, von außen nach innen abzuwehren. Als Konter können sowohl einzelne Techniken als auch mehrere Techniken verwendet werden.
Angriff und Abwehr gegen Vorwärtsfußtritt:
Der gerade Vorwärtsfußtritt erfolgt aus direkter Trefferdistanz. Er wird mit den Blocks nach unten ebenfalls von außen nach innen abgewehrt. Als Konter können Schläge und Tritte wie beim geraden Fauststoß angewendet werden, es ist aber auch möglich, den Gegner durch Fassen des Trittbeines aufzuhalten.
Angriff und Abwehr gegen Haken und Schwinger:
Der Angriff erfolgt mit der Schlaghand als Haken mit Ausfallschritt oder Schwinger.
Abwehrmöglichkeiten:

Block mittlerer Stufe von innen nach außen (dieser kann auch durch den gleichen Block mit der hinteren Faust verstärkt werden) und nachfolgenden Schlag- und Trittechniken.

  • Direkter Konter mit Block und geradem Fauststoß (Block über Kreuz)
  • Abrollen mit Haken
  • Block von innen nach außen mit Arm fassen und Armhebel oder Wurf.
Angriff und Abwehr des Halbkreisfußtrittes:
Dieser erfolgt wie bei der Stufe 1 mit dem hinteren Bein. Die Distanz ist so zu wählen, daß man im Notfall direkt trifft. Nach der Abwehr erfolgen hier wieder Konter. Es kann auch direkt gekontert werden durch Fauststoß. Es ist gleichzeitig notwendig, die Deckung einzubehalten. Zur Distanzverkürzung kann gegebenenfalls ein Ausfallschritt nach vorne gemacht werden.
Partnerübungen Stufe 2
Die Angriffstechniken und der Modus sind gleich wie bei Stufe 1, mit dem Unterschied, dass die Reihenfolge der Angriffstechniken beliebig wählbar sind. Der Angreifer soll einen realistischen Angriff führen. Bei dieser Stufe ist das Tragen von Sicherheitsausrüstung (Fuß-, Hand-, Mund- und Tiefschutz) vorgeschrieben.
Anmerkung: Beim Üben der Stufe 2 der Partnerübung ist Folgendes zu beachten:
Mit der Angriffsgeschwindigkeit tastet man sich langsam vor, gibt dem Partner bei den ersten 5 - 10 Angriffen auf jeden Fall die Chance, den Angriff abwehren zu können. Man steigert langsam die Angriffsgeschwindigkeit bis zu dem Punkt, an dem die Angriffe durchdringen. Der angegriffene Partner bewegt sich auf gar keinen Fall rückwärts. Er bleibt entweder stehen oder bewegt sich zur Seite, oder schräg nach vorne. Beim Kontern mit Schlägen und Tritten wird der Gegner nicht getroffen.
Partnerübungen Stufe 3
Hierbei wird genau so vorgegangen wie bei Stufe 2, mit dem Unterschied, dass dazu noch alle übrigen im Freikampf erlaubten Techniken wie z. B. Abwärtsfußschlag, Fersendrehschlag, Aufwärtshaken oder Fußfeger, als Angriffstechniken erlaubt sind. Als Konter ist jede Technik erlaubt.
Partnerübungen Stufe 4
Ausrüstung:
Der Angreifer trägt Hand- und Fußschutz, der Verteidiger mindestens Mund- und Tiefschutz, empfehlenswert sind Unterarm- und Schienbeinschutz. Der Angreifer steht auf direkter Trefferdistanz, er greift nur an, während der Abwehrende nur abwehrt. Die Angriffstechniken sollen in ununterbrochenem Rhythmus und so ausgeführt werden, dass man berührt, aber nicht hart trifft. Der Abwehrende macht keinen Konter. Erlaubt sind Schläge und Tritte auf die Frontseite des Körpers oberhalb der Gürtellinie, sowie Halbkreisfußtritte mit dem Spann auf die Oberschenkel.
Partnerübungen Stufe 5
Ausrüstung:
Beide Partner tragen nur Mund- und Tiefschutz.
Der Angegriffene wird mit allen möglichen Techniken ständig angegriffen. Er wehrt nur ab. Sollte der Angreifer aber in Griffreichweite kommen, darf ihn der Angegriffene fassen und umklammern, ihn wegstoßen, heranziehen und aus dem Gleichgewicht bringen. Die Angriffs- und Abwehrtechniken müssen so ausgeführt werden wie im Ernstfall.

4. Das Reflextraining (aktiv/passiv)
Das Reflextraining dient zur Steigerung der Reflexe zum einen und zum Training der Techniken zum anderen. Es wird mit Pratzen (Schlagpolstern) durchgeführt. Der Pratzenhalter hält die Pratzen an denjenigen Punkt, an dem die beabsichtigte Technik ihren besten Wirkungsgrad entfalten kann, und geht dem Angriff auch etwas entgegen.
Zwischen dem Hochhalten und dem Ausführen der Technik sollten nicht mehr als 2 Sekunden liegen. Die Pratzen werden so gehalten, daß der Ausführende (Aktive) keine Zwischenbewegung (z. B. Steppschritt) machen muss.
Haltung der Pratzen:
  • Gleichseitig gehalten: Faustrückenschlag, Vorwärtsfußtritt, Abwärtsfußschlag, Hakentritt und Seitwärtsfußtritt
  • Über Kreuz gehalten: Gerade Fausstöße, Haken, Halbkreisfußtritt und gedrehte Fußtritte. Aktiv und passiv heißt: Der Pratzenhalter führt ab und zu einen Schwinger zum Kopf des Ausführenden, welcher durch Abrollen oder Bücken verhindert, dass er getroffen wird. Bei unzureichender Deckung des Ausführenden streut der Pratzenhalter einen Vorwärtsfußtritt in die Ausführung ein. Ein Treffer soll durch Schließung der Deckung verhindert werden.
  • 5. PURE FIGHT CLUB  Die Prüfungen im Purfight®
  • Schülergrad 5a (Weiß-Gelb)
  •  
  • Grundschule ohne Fallschule
    Schlagtraining Stufe 1 das Körpergewicht optimal in Schlagkraft umsetzt
    die Körperkraft optimal einsetzt
    die Reichweite vollständig ausnutzt
    den Körper kräftigt und beweglicher macht (Steigerung der Körperkraft, Gelenkigkeit und Ausdauer)
    die Reflexe und Automatismen so schult, dass eine allgemeine Routine entsteht.(nur Abwehr von geradem Fauststoß mit Konter
    4 Kombinationen beide Seiten, links- rechts
Schülergrad 5 (Gelb)
  • Grundschule
  • Partnerübung Stufe 1 (nur Abwehr von geradem Fauststoß und Vorwärtsfußtritt)
  • 5 Kombinationen links- rechts
 
Schülergrad 4 (Orange)
  • Grundschule
  • Sina - Wali Technik
  • Stock einhändig 50 saubere Redonds
  • 6 Kombinationen links- rechts
 
Schülergrad 3 (grün)
  • Grundschule
  • Stock beidhändig alle Grundtechniken
  • 7 Kombinationen
  • 1 Freikampf
 
Schülergrad 2 (Blau)
  • Partnerübung Stufe 3
  • 8 Kombinationen
  • 2 Freikämpfe
  • Freie Selbstverteidigung
  • Mündliche Prüfung über gesetzliche Notwehrbestimmungen und Turnierbestimmungen
  • 1 Bruchtest nach Wahl
 
Schülergrad 1 (Schwarz)
  • Stockkampf  Stufe 3 und 4
  • 9 Kombinationen
  • 2 Freikämpfe gegen Schwarzgurtträger ähnlicher Kampfsportarten, gleicher Gewichtsklasse, Kampfzeit jeweils 3 Runden a 3Min. Kämpfe müssen gewonnen werden.
  • Freie Selbstverteidigung 5 Techniken
  • Freies Reflextraining aktiv und passiv 5 Minuten
  • Mündliche Prüfung über gesetzliche Notwehrbestimmungen, Wettkampfregeln,Trainingsaufbau, Purfight® -Prinzip                                 2 Bruchtests nach Wahl
6. Der Freikampf
Für den Freikampf im CLUB Boxen gelten die gleichen Bestimmungen wie im Purfight®.
Geltungsbereich
Die Purfight®-Freikampfbestimmungen gelten für Freikampfgalas auf Turnieren, für Vergleichskämpfe und für Freikämpfe bei Prüfungen.

7. Der Wettkampf
Mehrmals im Jahr werden regionale, bundesweite und sogar europaweite Meisterschaften veranstaltet. Somit hat man im Club Boxen die Möglichkeit und Purfight®, z. B. bayrischer Meister, deutscher Meister oder sogar Europameister/Weltmeister zu werden.
Die Wettkämpfe sind in einzelne Sparten unterteilt. Dies sind im Folgenden:
  • Freikampf-Kombinationen

  • Demonstrationswettbewerbe für Einzelpersonen und Gruppen.

Für den Freikampf gelten die PURE FIGHT CLUB Freikampfbestimmungen".
Für Turniere gelten die folgenden Turnierbestimmungen:
Genehmigung
Für die Ausrichtung eines PURFIGHT® Turnier  ist die schriftliche Genehmigung im PURE FIGHT CLUB einzuholen ("Turniervereinbarung" bei der PURE FIGHT CLUB-Geschäftsstelle anfordern), nähere informationen bei der ausführenden Kampfsportschule.
Durchführung
Bei Aufruf begibt sich der Ausführende, bzw. die Ausführenden, auf die Demonstrationfläche. Diese besteht aus einer Mattenfläche von 6 x 6 Metern oder auf Einzelkampfturnier von 5 x 5 und einer Mindesthöhe von 0,3 Meter, mit einer Sicherheitszone von mindestens 1 Meter darum. Nach dem Ende einer jeden Darbietung bekommt jeder der 3 Kampfrichter die Bewertungesliste vorgelegt, hierbei sind die Wertungen der anderen Punktrichter verdeckt. Jeder Punktrichter kann nun eine Wertung von 0 bis 2 Punkten abgeben, mit 2 Stellen hinter dem Komma, also ganz präzise z. B. 1,76 oder 0,69. In der Freikampf-Gala werden beide Kämpfer zusammen bewertet. Wenn eine Wettbewerbsdisziplin beendet ist, wird die Liste dem Schriftführer vorgelegt. Dieser rechnet die Wertungen zusammen und schreibt die Summe ans Ende. Er übergibt sie dann dem Gegenrechner, der noch einmal nachrechnet. Der oder die Ausführende(n) mit der höchsten Gesamtpunktzahl ist/sind Sieger, die Reihenfolge der weiteren Platzierungen ergibt sich aus dem Punktestand. halber Punkt Körper, ein Punkt Kopf, halber Punkt wenn man die Kampfplatte verläßt, 2 Punkte bei Niegerschlag, der Kampfleiter welcher auf der Fläche ist kontrolliert die Schutzausrüstung vor Kampfbeginn. Er gibt den Kampf frei und unterbricht ihn gegebenenfalls. Einer der beiden Punktrichter fungiert als Zeitnehmer. Mit Ausnahme der offenen Demowettbewerbe sind Schuhe laut PURE FIGHT CLUB -Unterrichtsordnung zwingend verboten, das Vereinslogo oder Name des Teilnehmer sollte sichtbar erkennbar mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Wer nicht gemäß Unterrichtsordnung gekleidet (bzw. bei der Freikampf-Gala nicht auch gemäß der Freikampfbestimmungen ausgerüstet) erscheint, erhält 2 Minuten Zeit, sich ordnungsgemäß zu kleiden bzw. auszurüsten, und startet mit einem Minuspunkt. Wer nach 2 Minuten noch nicht ordnungsgemäß gekleidet bzw. ausgerüstet erschienen ist, erhält 0 Punkte und kann nicht mehr starten. Im offenen Demowettbewerb ist die Art der Bekleidung freigestellt. Jeder Teilnehmer eines offiziellen PURE-FIGHT.CLUB -Turniers erhält eine vom Präsidenten der PURE FIGHT CLUB unterschriebene Turnierurkunde mit seiner Platzierung.
8. Der Bruchtest
Der Bruchtest wird im Purfight® erst ab Blaugurt zum Prüfungsinhalt. Es bedarf im Purfight® keines speziellen Trainings für den Bruchtest. Vielmehr resultiert die Fähigkeit zur Durchführung eines Bruchtest aus dem normalen Training.
Beim Bruchtest wird überprüft, ob man erlernte Techniken und alle damit verbundenen Faktoren richtig und vor allem kraftvoll umsetzen kann.
8.1 Voraussetzungen
Die Haupteigenschaften zum gelingen für einen guten Bruchtest sind:
Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Wichtig ist hierbei die "Massenträgheit" des Gegenstandes, mit dem der Bruchtest durchgeführt wird. Trägheit ist der Widerstand, den eine Masse der Beschleunigung entgegensetzt. Die Trägheit wurde durch Isaac Newton in seinem ersten Bewegungsgesetz postuliert und im zweiten Bewegungsgesetz mit F = m x a quantifiziert. Also sollte bei einem Bruchtest immer vorrangig sein, mittels seiner Techniken auf direktem Weg die höchstmögliche Bewegungsenergie freizusetzen, um eine Schlagkraft zu erzeugen, die das Material brechen kann. Natürlich muss das Ziel der zu erprobenden Technik der schwächste Punkt des Materials sein. Denn hier sollte – in dem Augenblick, in dem die jeweilige Technik ihre maximale Kraft erreicht – die volle Kraftentfaltung stattfinden, mit hoher Geschwindigkeit. Bei elastischen Stoffen wie Holz oder den oft verwendeten zusammensteckbaren Kunststoffplatten befindet sich dieser Punkt quasi hinter dem Material, weil es zunächst um einiges nachgibt, es biegt sich durch. Die verwendete Technik muss das Material sozusagen erst durchdringen. Nicht elastische Stoffe wie Gasbeton und Dachziegel brechen hingegen schon früher.
Dank neuester Messmethoden ist man in der Lage, die Wirkung einer Schlag-, Tritt- oder Stoßtechnik in einem Bruchtest auch zu messen.
8.2 Bruchtestmaterial
Vorrangig bei der Ausübung eines Bruchtestes ist besonderer Wert auf die Vorbereitung und natürlich die Auswahl des Bruchtestmaterials zu legen. Dabei sollte alles genau auf die ausgeführte Technik und die Leistungsfähigkeit des Ausführenden abgestimmt sein. Scheitert eine Technik am falschen Material oder durch unsachgemäßes Halten, so kann es bei allen Beteiligten zu schweren Verletzungen führen.
Meistens werden Bretter aus Fichtenholz mit den Maßen 30 x 30 cm verwendet. Die Brettstärken variieren je nach Alter und Können dem jeweiligen Probanden.
Als Richtlinie kann dienen:
Alter Brettstärke
bis 14 Jahre ca. 1,5 cm
14-16 Jahre ca. 2,5 cm
ab 16 Jahre ca. 3,5 cm
Auf Vorführungen werden auch gerne "spektakuläre" Materialien genommen wie etwa Gasbetonplatten, Ziegelsteine, Kokosnüsse, Dachziegel, Flusskiesel, Melonen, Flaschen usw.
Es gibt zwar diverse Haltevorrichtungen, meistens jedoch werden die Materialien von Helfern gehalten. Hier sollte man im Vorfeld mit den Helfern seine Technik und alle relevanten Punkte, die zu beachten sind, besprechen (z. B. nicht wackeln, Gesicht abwenden usw.).
Oft werden auch Geschwindigkeits-Bruchtests vorgeführt. Hierbei ist es üblich, das Material frei hinzustellen oder sogar hochzuwerfen.
Beim Werfen muss auf die einwandfreie Flugbahn des Objektes geachtet werden, denn ein umhertrudelndes Objekt würde nicht nur den Bruchtest misslingen lassen, sondern es besteht zudem eine enorme Verletzungsgefahr für alle Anwesenden.

9. Trainingsbekleidung und Ausrüstung
Anfänger benötigen zum Training:
  • ein schwarzes T-Shirt und schwarze Hose
  • Tiefschutz bei Männern (Pflicht)
Zum Probetraining und in den ersten Trainingseinheiten kann auch normale Sportkleidung getragen werden.
Fortgeschrittene benötigen:
  • Mundschutz
  • Faustschützer
  • Fußschutz
  • Trainingsmesser
  • Holzstock
Für Frauen optional:
  • Tiefschutz
  • Brustschutz

Purfight® lernen,

heisst siegen lernen.

Ziel war es, ein Selbstverteidigungssystem zu schaffen, welches den enormen Größen- und Reichweitenunterschieden der europäischen Menschen Rechnung trägt und junge wie auch alte Menschen sicher durch das Leben bringt.

Instruktor Jürgen Magyar

PFC

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